Wissenswertes

 

Wegen Erkrankung kann bis auf weiteres keine Sammlung mehr stattfinden.

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Sach-Spenden in Rumänien nicht verkauft werden, sondern kostenlos an bedürftige Menschen verteilt werden!

 

Für unsere Aktionstage suchen wir dringend Helfer. Bitte melden Sie sich. Schreiben Sie eine E-Mail. Vielen Dank!

Wir suchen dringend einen trockenen Raum, Lager oder ein altes Haus in Würzburg und Umgebung, wo wir unsere Sachspenden annehmen und zwischenlagern können! Wer kann uns helfen?


rumaenienhilfe-heuchelhof@web.de

Wo Ihre Spenden bislang ankamen:

 

2013 Dezember: Bistrita und Umgebung

2013 Mai: Bistrita - Verteilung an Bedürftige durch eine Sozialarbeiterin

2012 Mai :  Biserica Penticostalä " Betel " Bistrita (Kirche)

2012 November: Bistrita in eine Einrichtung für Behinderte Kinder und für Obdachlose

2011/Dezember:  Livesile, ca. 35 km nordöstlich von Feleac
2011/Mai:           Bistrita
2010/Dezember:  Bretea, Nachbarort nördlich von Feleac
2010/Mai:           Feleac und Umgebung
2010/Januar:       Caila, ca. 30 km östlich von Feleac
2009/November:   Feleac und Umgebung
2009/Mai:            Bistrita
2008/Dezember:   Feleac und Umgebung
2008/Mai:            Feleac
2007/Dezember:   Feleac

 

Unser letzter Transport im November 2011 ging in das Dorf Livesile, das in der Nähe von Bistrita liegt. Einige Fotos von der Verteilung können Sie demnächst auf unserer Seite  “Bilder” ansehen.

Am 15. Dezember 2007 ist unser erster Transport nach Rumänien losgefahren. Wir danken allen Spendern im Namen der Einwohner von Feleac von ganzem Herzen.

  • Initiator dieser Privatinititative ist Familie Stuhl, die seit Jahren Hilfstransporte in kleinem Rahmen durchführt. Herr Stuhl kommt aus dem Dorf Feleac. Der nächstgrößere Ort heißt Bistrita und liegt ungefähr 30 km entfernt.
  • Alle Spenden kommen auf direktem Weg zu den Menschen im Dorf Feleac und werden dort von Familie Stuhl persönlich verteilt.
  • In dem Dorf leben 335 Menschen (282 Erwachsene, 53 Kinder) zum Teil auf engstem Raum (siehe Video).
  • Da sich die Bedürfnisse jahreszeitlich bedingt ändern, wird der Spendenaufruf immer wieder ergänzt. Schauen Sie deshalb bitte regelmäßig auf diese Seiten.


Auszug aus dem Aufsatz eines 12-jährigen Jungen

Wo liegt Rumänien?

Von Würzburg aus 1400 km durch Deutschland, Österreich und Ungarn, dann sind wir an der rumänischen Grenze. Ab hier noch 300 km, also 5 Stunden bis zu unserem Dorf Feleac. Hier können wir nur ganz langsam fahren, weil Reiter mit Pferden, Kutschen, Hühner, Schweine, Schafe und Kühe auf der Fahrbahn sind. Nach 16 Stunden sind wir endlich da. Das Dorf hat 335 Einwohner, die wir alle kennen. Hier gibt es eine Kirchen, einen Tante-Emma-Laden, einen Kindergarten und eine Schule. Die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse haben alle im gleichen Raum bei einem Lehrer Unterricht. Ab der 5. Klasse müssen sie 7 km zu Fuß in die Schule des nächsten Dorfes laufen. Der Weg ist mühsam, da es keine befestigte Straße gibt.

Die Leute in unserem Dorf sind sehr arm. Meistens wohnen Eltern und Kinder in einem Zimmer wo auch gekocht wird. Gebadet wird in einer kleinen Plastikwanne, einer nach dem anderen. Statt Heizung muss man mit Holz schüren. Das Holz holen wir mit dem Pferd aus dem Wald, dann hacken wir es und stapeln es im Holzhaus. Das ist viel Arbeit.

In Rumänien arbeiten die Leute für 10-15 € am Tag. Das ist sehr wenig, weil die Lebensmittel fast so viel kosten wie hier. Manche Männer fahren auch in die Stadt um mehr Geld zu haben, aber sie müssen zuerst 9 km zu Fuß bis zum nächsten Bahnhof laufen und dann noch 40 Minuten mit dem Zug fahren.
An ‚Heilig Abend’ kommen alle Kinder aus dem Dorf zu uns nach Huase um uns frohe Feiertage zu wünschen und wir machen allen eine Freude und schenken ihnen eine Tafel Schokolade und gebrauchte Spielsachen.

Jedes Kind muss aber auch zuhause mithelfen, z.B.: Wasser aus dem Brunnen heben, Tiere füttern, die Kuh abends von der Weide holen, auf dem Feld Gemüse und Obst ernten - mit der Hand, nicht mit dem Traktor.

Papas Tante hat viele Tiere. Da helfen mein Bruder und ich immer mit. Die Hühner bekommen Mais, der vom Kolben abgerieben wird. Das Pferd füttern wir mit Heu die Kuh holen wir am Dorfeingang ab, bringen sie heim und schauen beim Melken zu. Uns macht das Spaß, aber die Kinder aus Feleac finden das nicht so toll.

Wir haben auch hier alles: deutsches Fernsehen, automatische Waschmaschine, jeder sein eigenes Zimmer, ein Bad und vor allem kein Plumpsklo (eine Toilette aus Holz draußen im Hof, da friert man im Winter)!

Wer möchte gerne mit den Kindern in Rumänien tauschen??? Keiner !!!